Unternehmenskrise

Artikel erschienen im
Image

im Oktoker 2010

Der Krise trotzen!

(Finanz-)Mittel gegen die Krise

Eines der vielen Schicksal der Wirtschaftskrise: Bernd Müller, Eigentümer der Apparate Bau GmbH, führt ein etabliertes Familien-
unternehmen, gegründet 1960 von Müllers Großvater.
In der Wirtschaftskrise musste auch er Federn lassen. Trotz eines guten Wirtschaftskonzepts und kontinuierlichem Wachstum in den vergangenen Jahren, sah es plötzlich düster aus.
Auf das bevorstehende 50-jährige Firmenjubiläum konnte sich Müller deshalb so nicht richtig freuen.

Der Liquiditätsbedarf seines Unternehmens stieg bereits 2009 stark an, so dass Bernd Müller über Entlassungen nachdenken musste. Die viel zitierte Wirtschaftskrise führte zu einem Rückgang von 20 bis 40 Prozent im produzierenden Gewerbe, ähnlich erging es ihm.

Dies zog auch einen signifikanten Einbruch bei den Wartungs- und Reparaturaufträge der Müller Apparatebau GmbH nach sich. Müller wollte die Arbeitsplätze in seinem Unternehmen jedoch unbedingt

 

Image









 

erhalten und sein Unternehmen wieder zukunftsfähig machen.
Er begann zu recherchieren. Dabei stieß Müller auf einen Bericht über die Fördermöglichkeiten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die KfW bietet flexible Sonderprogramme für Unternehmen mit Finanzierungsbedarf an. Aktuell hat die KfW es sich zum Ziel gesetzt, die Bedingungen im Sonderprogramm weiter zu verbessern und Banken und Sparkassen bei der Kreditvergabe an Unternehmen bestmöglich zu unterstützen. Von den bereits eingeführten Verbesserungen können Unternehmer mit Kapitalbedarf profitieren. 

Steiniger Weg

Der Weg zu einem KfW-Darlehen führt zunächst über die eigene Hausbank. Hier musste ein detailliert und fundiert ausgearbeitetes Konzept präsentiert werden um den Bankberater von der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu überzeugen. Ein solches Konzept ist auch für die Förderbank wichtig. Als Bank des Bundes und der Länder finanziert die KfW nur Firmen, deren nachhaltiges Wirt- schaften ausreichend dokumentierbar ist.

Das Thema Sicherheiten blieb auch nicht unbehandelt.

Sog. Haftungsfreistellungen von bis zu 90 % mindern die Risikosituation der Hausbank. Beizubringende Sicherheiten sind erforderlich, jedoch in deutlich geringerem Maße.

Der Kredit für Investitionen und Betriebsmittel aus dem KfW-Sonderprogramm wurde genehmigt. Für die Apparate Bau GmbH das schon nicht mehr in Reichweite geglaubte Happy End. Durch die neuen Investitionsmöglichkeiten steht Bernd Müller mit seiner Firma wieder solide am Markt. Auf Entlassungen konnte Müller verzichten.

Verbesserungen im KfW-Sonderprogramm

  • Zinssenkung: Anfang März wurden die Zinsen in allen Variationen des KfW-Sonderprogramms um weitere 25 Basispunkte gesenkt.
  • Längere Zinsbindungsfristen: Bei Investitionskrediten garantiert die KfW für bis zu acht Jahre einen festen Zins.
  • Investitionen in langlebige Investitionsgüter, wie Immobilien, können Unternehmer jetzt über längere Laufzeiten von bis zu maximal 20 Jahren und mit bis zu 5 tilgungsfreien Anlaufjahren finanzieren.
  • Mehr Gestaltungsspielraum gibt es bei der Finanzierung von Betriebsmitteln. Seit Februar können Unternehmen bis zu 50 Prozent ihrer Bilanzsumme als Darlehen erhalten. Der Höchstbetrag liegt bei 50 Millionen Euro.

Nicht nur großen, sondern auch regionalen mittelständischen Unternehmen und Freiberuflern macht die Wirtschaftskrise zu schaffen. Trotz rückläufiger Auftragszahlen sind Investitionen erforderlich,

auch um wettbewerbsfähig zu bleiben. Das KfW-Sonderprogramm hilft mittelständischen Unternehmen, egal ob es sich um ein Handelsunternehmen, eine freiberufliche Praxis oder um ein produzierendes Unternehmen handelt.

Wenn Sie weitere Informationen sowie Beratung und Hilfestellung bei der Erstellung von Antragsunterlagen brauchen, füllen Sie einfach unser Kontaktformular aus.

 

Foerdermittel-Experte.de - bundesweite Beratung mit Standorten in Düsseldorf, Bochum und Hannover

Impressum | Datenschutz | AGB | Sitemap

Copyright © 2006-2014