Nachfolgeregelung/Unternehmenskauf

Artikel erschienen im
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im Januar 2010

Gut geplant ist halb gekauft

Ein erfolgreiches Praxis-Beispiel für den Weg zum eigenen Unternehmen

Für die Nachfolge in einem Unternehmen sind im Vorfeld einige finanzielle Hürden zu überwinden. Wie etwa im Fall von Michael Lindner. Der langjährige Vertriebsleiter hatte genug von ständigen Umstrukturierungen im bisherigem Unternehmen. Nachdem seine Firma zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit den Eigentümer wechselte, suchte er den Weg in die Selbstständigkeit. Lindner fand ein passendes Unternehmen und wollte dieses übernehmen.

Doch schon die Finanzierung des Kaufpreises in Höhe von 570.000 € gestaltete sich schwierig. Bankübliche Sicherheiten waren, wie häufig in derartigen Fällen, nicht in notwendigem Umfang vorhanden. Lediglich das mindestens vorausgesetzte Eigenkapital in Höhe von 15 Prozent der Investitionssumme konnte Lindner aufbringen.

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Da neben dem Kaufpreis zudem bereits weitere Investitionen absehbar waren, begann Michael Lindner zu zweifeln, ob der Kauf überhaupt zu realisieren ist. Er holte sich Rat bei einem Fördermittel-Experten, um mit ihm einen fundierten Businessplan zu entwerfen und den Belastungen gezielt entgegenzuwirken. Gemeinsam wurde das Problem gelöst.


Das Eigenkapital wurde dabei durch ein besonderes, eigenkapitalähnliches Darlehen von 15 Prozent auf 40 Prozent erhöht. Die Investitionssumme enthielt zudem einen deutlichen Betrag für die Finanzierung von Betriebsmitteln und Marketing. Durch Unterstützung der Fördermittel-Experten wurde ein öffentliches Darlehen beantragt und bewilligt. Die bewilligte Fördersumme ist dabei vorzeitig ohne Vorfälligkeitsentschädigung rückzahlbar und verfügt über einen festen Zinssatz für die gesamte Laufzeit.

Eine besondere Zugabe: Lindner galt als Existenzgründer und erhielt so zudem einen nicht rückzahlbaren Gründungszuschuss. Neben diesen 23.500 € konnte außerdem ein neuer Mitarbeiter mit Hilfe des Einstellungszuschusses von 14.500 € eingestellt werden. Und die Beratung durch den Fördermittel-Experten wurde schließlich ebenfalls gefördert. Alle Zuschüsse summiert, freute sich Lindner über finanzielle Hilfe in Höhe von 48.500 €. Ein beachtliches Ergebnis, vergleicht man diese Summe einmal mit dem verfügbaren Eigenkapital von lediglich 32.600 €.

Darlehen und Zuschüsse sind möglich

Institute wie die NRW-Bank oder Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bieten diverse Fördermöglichkeiten, die die Finanzierung einer Unternehmensnachfolge erleichtern sollen. Das können eigenkapitalähnliche Darlehen sein oder zinsverbilligte und feststehende Darlehen. Zudem gibt es bereits von vornherein besicherte Darlehen.

Oftmals von Neu-Unternehmern ungenutzt bleiben daneben mögliche Zuschüsse zu Investitionen. Auch Zuschüsse zur Arbeitsplatzförderung werden häufiger vernachlässigt, sind jedoch bei Einhaltung der Voraussetzungen verfügbar. Beispiel-Gründer Michael Lindner hat jedenfalls all seine Möglichkeiten ausgeschöpft - der guten Beratung sei Dank. Sein Schritt in die Selbstständigkeit ist geglückt.


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