Franchising

Artikel erschienen im
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im Februar 2010

Flächendeckender Erfolg

Ein Praxis-Beispiel für den geförderten Aufbau eines Franchise-Systems

Franchising ist ein Erfolg versprechender Weg. Der Aufbau eines flächendeckenden Systems selbstständig tätiger Partner hat sich hierzulande jedoch noch nicht richtig durchgesetzt, trotz zweistelliger Wachstumsraten in den vergangenen Jahren.Einfaches und gut strukturierbares Business Modell sowie dezentraler, regionaler Vertrieb als VorteilFür viele Unternehmen bietet Franchising jedoch eine Möglichkeit, sich einen eigenen Absatzmarkt zu schaffen, vor allem dann, wenn das Geschäftsmodell eine regionale oder lokale Präsenz erfordert und die Geschäftsinhalte, egal ob Dienstleistungen, Handel oder Gastronomie, gut strukturierbar, d.h. organisierbar sind. ´Keep it simple and stupid´ ist die angelsächsische Definition erfolgreicher Franchisegeber, zumal wenn diese dann auch noch einen Trend nutzen.  Diese Geschäftsmodelle können dann auch international multipliziert werden, wie vor allem amerikanische Unternehmen beweisen.

 

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Das Vorgehen bedeutet jedoch auch im Umkehrschluss, dass zentrale Geschäftsmodelle bzw.
produzierende Unternehmen häufig weniger für ein solches System geeignet sein können, dies ist jeoch im Einzelfall zu prüfen. Auch beratungsintensive Produkte sind benachteiligt, Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel. Beispiele zentral produzierender Unternehmen zeigen nämlich, dass Franchising neue Absatzwege ermöglichen kann.

Finanzierungsvorteile: Weniger Eigenkapital erforderlich

Neben der Erschließung neuer Absatzkanäle und neuer Erlösquellen liegt der weitere zentrale Vorteil für einen potenziellen Franchisegeber in dem geringeren Kapitalbedarf für neue Niederlassungen. Diese finanzieren sich in der Regel weitgehend unabhängig von der Zentrale, wenngleich neue Franchisenehmer Wachstum bedeuten, welches wiederum auch Betriebsmittelbedarfe für den Franchisegeber notwendig macht.

Der Aufbau eines seriösen Franchisingsystems kann sich für den Franchisegeber wirtschaftlich lohnen, auch wenn erst einmal selbst investiert werden muss. Das Geschäftsmodell muss erprobt werden (Pilotierung), der Aufbau des Bekanntheitsgrades und einer Marke ist ein andauernder und kostenintensiver Prozess. Organisatorische Maßnahmen bedürfen der fortwährenden Weiterentwicklung, Dokumentation und Schulungsmaßnahmen kommen hinzu.


Diese Investitionen und Betriebsmittel stellen aus Fördermittelsicht eine Wachstumsfinanzierung dar, ähnlich dem Ausbau eines neuen Geschäftsfeldes.

Der Fall von Fitnessstudio-Besitzer Karsten Schumann zeigt, wie man mit einem guten Konzept eine Lawine ins Rollen bringt.


Schumann setzte geschickt auf neuartige Trends im Wellness- und Gesundheitsbereich und belegte dort eine Nische mit klar fokussierter Zielgruppe. So differenzierte er sich klar von Wettbewerbern. Früh konzentrierte er sich auf den Anschub der Franchise-Zentrale sowie den Aufbau eines Pilotstudios, die Finanzierung erfolgte mithilfe öffentlicher Fördermittel.

PRAXIS-BEISPIEL:

Fitnessstudio-Besitzer Karsten Schumann hat eine Marktlücke im Wellness-Bereich ausgemacht. Um seine Innovation flächendeckend anbieten zu können, ohne gigantische Investitionen tätigen zu müssen, entscheidet er sich für ein Franchising Vertriebssystem. Für den Aufbau eines Pilotstudios sowie für das Franchise-Handbuch, Marketing und Werbemaßnahmen muss er insgesamt 300.000 Euro aufbringen.

Für den insgesamt komplexen Vorgang suchte er Expertenrat - mit Erfolg: Schumann werden die notwendigen Mittel von der Bank bereitgestellt. Das Konzept steht und gemeinsam erleichtert man auch den Franchisenehmern finanziell den Start in die Selbstständigkeit.

 

 

Finanzbedarf:

- Anschubfinanzierung
  Franchise-Zentrale

 

- Handbuch, Marketing

 

- Pilot-Lizenznehmer


 


Gesamt 

300.000 €

 


Schumann hatte erkannt: Basis für den Erfolg ist ein perfektes Konzept. Um da von vornherein nichts Wichtiges zu vergessen und alle Möglichkeiten der Förderung auszuschöpfen, holte er sich Rat bei einem Fördermittel-Experten. Der riet ihm zudem dazu, sich beim Deutschen Franchise-Verband (DFV) listen zu lassen, was sich als Pluspunkt bei seiner Bank herausstellte.

Gemeinsam erarbeitete man schließlich das Franchise-Handbuch. So wurde die Finanzierung von insgesamt 300.000 Euro realisiert. Die Bank stellte Schumann Darlehen zur Verfügung. Und nebenbei erhielt er sogar einen Zuschuss für die Beratung durch den Fördermittel-Experten.

Der Fördermittel-Experte rät:

Franchise-Geber sollten sich unbedingt beim Deutschen Franchise-Verband listen lassen.

Franchise-Nehmer sollten sich einen unabhängigen Berater suchen und darauf achten, Fördermittel rechtzeitig zu beantragen.

 

Beispiel-Gründer Karsten Schumann hat jedenfalls all seine Möglichkeiten ausgeschöpft - der guten Beratung sei Dank. Die Umsetzung seiner innovativen Wellness-Idee mittels Aufbau eines Franchise-Systems ist geglückt. Die Studio-Kette wuchs kontinuierlich und wurde zum flächendeckenden Erfolg.

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