Nachfolgeregelung/Unternehmenskauf

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im September 2008

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Auf Unternehmensnachfolger warten Fördermittel zur Finanzierung

Oft findet sich selbst für erfolgreiche Unternehmen kein Nachfolger aus dem Kreis der Unternehmerfamilie. Dies ist die Chance für engagierte Persönlichkeiten, die als Unternehmensnachfolger den Schritt in die Selbständigkeit wagen möchten. Ab gerade wenn es um die Suche eines externen Nachfolgers geht, spielt die Finanzierung des Kaufpreises häufig eine kritische Rolle. Verständlich, denn der Veräußerer möchte einen möglichst hohen Kaufpreis erzielen, sich aber in der Regel nicht auf eine Ratenzahlung einlassen. Diese hohe Einmalzahlung stellt häufig eine große Hürde für den Unternehmensnachfolger dar. Doch aus Sicht des Veräußerers ist gerade die Finanzstärke des Nachfolgers ein wesentliches Kriterium für dessen Auswahl.

Sofort notwendige Ersatzinvestitionen und aufgeschobene Modernisierungen belasten den Nachfolger finanziell.


Neben dem Kaufpreis sind in der Regel gleich zu Beginn Ersatzinvestitionen zu tätigen, die i.d.R. in den letzten Jahren vernachlässigt wurden. In vielen Fällen ist zeitgleich eine Modernisierung der Außendarstellung des Unternehmens dringend vonnöten. In der Praxis sind deshalb nicht selten spürbare Kosten für die weitere Markterschließung, zum Beispiel im Ausland, einzuplanen. Diese Restrukturierungskosten reduzieren naturgemäß die Gewinnsituation in den ersten Jahren nach der Unternehmensübernahme. Daher sollten diese in jedem Fall von vornherein in ausreichendem Maße eingeplant werden. Ein guter Business Plan ist deshalb in jedem Fall hilfreich.

Auch wenn das Business-Modell stimmt - die Finanzierung des Kaufpreises ist eine schwer zu meisternde Hürden.

 

Denn auf Seiten des Nachfolgers sind häufig zu wenige bankübliche Sicherheiten vorhanden. Fehlende Sicherheiten sind auch dann kritisch, wenn das verfügbare Eigenkapital und die persönliche Haftung eindeutig für ein unternehmerisches Engagement des Nachfolgers sprechen.

Soll die Finanzierung in vollem Umfang über Hausbanken laufen, stoßen Unternehmenskäufe im Rahmen der

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Nachfolgeregelung bei Banken und Kreditinstituten nicht selten auf Probleme. Und dies trotz gutem Business-Modell und hoher persönlicher Eignung des Nachfolgers. Schnell wird hier auf die Bürgschaftsbank verwiesen. Dies führt erfahrungsgemäß zu Kosten und deutlichen zeitlichen Verzögerungen, aber eher selten zum Erfolg. Dieses Vorgehen ist nach unserer Erfahrung deshalb wenig empfehlenswert. Hilfreicher war in der Vergangenheit, das Vorhaben frühzeitig auf der Vorstandsebene der Hausbank zu präsentieren.

Spezielle Förderprogramme verbessern die Finanzierungsfähigkeit.

Verschiedene Fördermöglichkeiten sollen die Nachfolgeregelung erleichtern und die Finanzierungsfähigkeit des Vorhabens verbessern. Diesbezüglich werden beispielsweise eigenkapitalähnliche Darlehen zur Verfügung gestellt sowie zinsverbilligte und feststehende Darlehen angeboten. Zusätzlich gibt es auch Darlehen, die von vornherein Sicherheiten beinhalten.

Ähnlich ist die Situation bei Unternehmensnachfolgen, die nicht bankfinanziert sind. Hier gelten die gleichen Fördermittelbedingungen. Zudem besteht eine Vielzahl von zusätzlichen Beteiligungsangeboten von öffentlichen und privaten Anbietern.

Zuschüsse erleichtern dem Nachfolger Investitionen in Unternehmen und Arbeitsplätze.

Weniger bekannt und deshalb auch weniger genutzt werden mögliche Zuschüsse zu Investitionen. Auch Zuschüsse zur Arbeitsplatzförderung werden häufiger vernachlässigt, sind jedoch bei Einhaltung der Voraussetzungen verfügbar.


Tipp 1 – Fördermittel oft erneut nutzbar


Vom Unternehmen bereits in der Vergangenheit genutzte Fördermittel können in einer Vielzahl von Fällen wiederholt beantragt werden. Der frühzeitige Kontakt zu einem erfahrenen Fördermittel-Experten kann sich diesbezüglich lohnen.

Tipp 2 – Nachfolge gilt als Existenzgründung


Der Nachfolger gilt aus Fördermittel-Sicht als Existenzgründer. Somit können besonders hohe Fördermittel zu guten Konditionen abgerufen werden. Selbst die Gewährung eines Gründungszuschusses kann möglich sein. In der Praxis entscheidet maßgeblich die Vorgehensweise darüber, ob der Nachfolger diesen wichtigen Zuschuss erhält. Hier sollte nichts dem Zufall überlassen bleiben.

Beispiel aus der Beratungspraxis der Experten von Fördermittel-Experte.de

 

 

Kauf eines Unternehmens/Nachfolgeregelung

Für den Kauf eines Unternehmens mit 15 Mitarbeitern war im Rahmen der Nachfolgeregelung  eine Investition von insgesamt 450.000 € zu tätigen. Das Eigenkapital wurde dabei durch ein besonderes, eigenkapitalähnliches Darlehen von 15 Prozent auf 40 Prozent erhöht. Die Investitionssumme enthielt zudem einen deutlichen Betrag für die Finanzierung von Betriebsmitteln und Marketing. Durch Unterstützung der Fördermittel-Experten wurde ein öffentliches Darlehen beantragt und bewilligt. Die bewilligte Fördersumme ist dabei vorzeitig ohne Vorfälligkeitsentschädigung rückzahlbar und verfügt über einen festen Zinssatz für die gesamte Laufzeit. Zuschüsse zu Marketingmaßnahmen wurden in Höhe von 8.000 Euro bezogen.

Der Existenzgründer erhielt mit unserer Hilfe einen nicht rückzahlbaren Gründungzuschuss in Höhe von 18.000 €. Zudem konnte ein neuer Mitarbeiter mit Hilfe des Einstellungszuschusses in gewährter Höhe von 11.000 € eingestellt werden. Auch unsere Dienstleistungen wurden gefördert. Die Gesamtzuschüsse liegen somit bei 37.000 € und betragen damit knapp 10 Prozent des Vorhabens. Im Verhältnis zum verfügbaren Eigenkapital von 25.000 € ist diese Summe beträchtlich.

 

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