Beratungszuschüsse

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im Juni 2010

Mit Qualitätssicherung gut beraten

Zertifizierung „DIN 9001“ kann Unternehmern Türen öffnen und Vertrauen schaffen

Anforderungen von Lieferanten nach einer Zertifizierung sind nach wie vor ein entscheidender Grund für den Schritt, sich zertifizieren zu lassen. Ein TÜV-Zertifikat kann für Unternehmer der Türöffner zur Geschäftsbeziehung sein. Hinzu kommen, insbesondere bei Internetunternehmen, weitere Gründe wie Vertrauensbildung, die mit einer Zertifizierung verbunden ist und die Kaufentscheidungen des Kunden erleichtern soll.

Die aktuelle „DIN EN ISO 9001:2008“ ist eine Neufassung der alten Norm „DIN 9001“. Unternehmen, die bereits nach der alten Variante zertifiziert wurden, müssen ihre Dokumentation nochmals durchschauen, um die präzisierten Begrifflichkeiten und einige Verfahrensweisen etwas genauer zu beschreiben.

 

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Es reicht nicht aus, einfach die 9001 durch 9001:2008 zu ersetzen. Ein wesentlicher Unterschied zum Vorgänger findet sich in der Erweiterung um den Bereich „Risikomanagement“.

Zertifizierung:

Ein Unternehmen wird nach transparenten Kriterien geprüft und seine Qualität für Kunden und Geschäftspartner nachvollziehbar dokumentiert. Relevant auch für den Mittelstand ist die DIN 9001, inzwischen in einer neuen Versionsstufe „DIN 9001:2008“. Die Zertifizierung wird in einem ersten Schritt durch eine Untersuchung im Bereich Qualitätsmanagement vorbereitet. Im Anschluss daran erfolgt die Zertifizierung durch den TÜV, der weitere Empfehlungen gibt.


Wie etwa bei der Firma Vogel, einen Unternehmen aus dem Ruhrgebiet: Die klare Aussage eines potenziellen Auftraggebers, nur mit einer Zertifizierung Aufträge zu vergeben, war die Initialzündung. Im Rahmen einer Beratung wurden die wichtigsten Bereiche des Unternehmens geprüft. Insgesamt wurden vier Tage veranschlagt.

Das Beratungsunternehmen führte eine Mitarbeiter- und Kundenbefragung durch und wertete diese aus. Abläufe im Unternehmen wurden analysiert und Empfehlungen ausgesprochen. Darüber hinaus wurden regelmäßige Mitarbeitermeetings eingeführt, was die interne Kommunikation wesentlich verbesserte.

Der gesamte Prozess dauerte, mit Unterbrechungen, rund zwei Monate. Die Ergebnisse waren nicht untypisch für ein inhabergeführtes Unternehmen.

Die der Zertifizierung vorgelagerte Beratung wurde zu fünfzig Prozent gefördert. Im Anschluss wurde die Zertifizierung durch den TÜV erfolgreich durchgeführt und das Zertifikat übergeben.

Beratungskosten wie die im Vorfeld von Zertifizierungen werden auch zu anderen Anlässen über verschiedene Programme von Land oder Bund gefördert. So werden Gründern Zuschüsse ermöglicht,

aber auch kleinen oder mittleren Unternehmern und Freiberuflern zu allgemeinen organisatorischen, finanziellen oder etwa zu Marketingfragen.


Förderprogramme


Gefördert werden


Förderbetrag


Konditionen

Vor Gründung: 


Beratungsprogramm Wirtschaft NRW


Gründer, die sich mit einer freiberuflichen/ gewerblichen Tätigkeit in NRW selbständig machen bzw. an einem Unternehmen beteiligen wollen


50% eines Tagewerksatzes von max. 400 €/Tag bzw. bei ALG II-Bezug 80% dieses Tagewerksatzes


Max. 4 Tagewerke bei Neugründung/ Beteiligungskauf bzw. 6 Tagewerke bei Betriebsübername förderbar. Beratung durch für dieses Programm gelistete Berater.

Nach Gründung: 


Gründercoaching Deutschland
(Auch in anderen Bundesländern verfügbar.)


Gründer, max. 5 Jahre am Markt 


- Gründung aus der Arbeitslosigkeit im ersten Jahr nach der Gründung: 90% des Beraterhonorars, max. 3.600 €
                
- Gründer > 1 Jahr max. 5 Jahre am Markt: 50% des Beraterhonorars (West) bzw. 75% (Ost),
max. 3.000 €


Beratung durch bei der KfW für dieses Programm gelistete Berater., max. förderfähiger Tagewerksatz: 800 €/Tag


BAFA
(Auch in anderen Bundesländern verfügbar.)


Kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Freiberufler,
die mind. 1 Jahr
am Markt sind. 


50 % des Beraterhonorars (West) bzw. 75% (Ost), max. 1.500 €


1 Jahr nach der erstmaligen Nutzung erneut beantragbar, breites Spektrum möglicher Beratungsthemen, Berater muss für das Programm registriert sein.


Potenzialberatung


- Unternehmen mit
1-49 Mitarbeitern

- Unternehmen mit
> 50 Mitarbeitern 


- 50 % eines Tagewerksatzes von max. 500 €/Tag, insgesamt
max. 5.000 €

- 50 % eines Tagewerksatzes von max. 500 €/Tag, insgesamt
max. 7.500 €


- Max. 10 Tagewerke
förderbar

- Max. 15 Tagewerke
förderbar

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