Innovationsförderung

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im Mai 2009

Rückenwind für Innovationen

Umfang des neuen Basis-Förderprogramms wird kräftig aufgestockt

Forschung und Innovationen deutscher Mittelständler sollen auf hohem Niveau gehalten werden. Das hat sich die Bundesregierung auf die Fahne geschrieben. Mit Hilfe ihres Konjunkturprogramms wurde für die Jahre 2009 und 2010 das neue Basisprogramm „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) kräftig aufgestockt. Durch diese Aufstockung des Programms wird die Förderung von zusätzlich rund 7.000 FuE-Vorhaben der Wirtschaft ermöglicht. Erwartet werden in diesem Jahr vier- bis fünftausend Anträge.

Eine gute Gelegenheit also für mittelständische Unternehmen, über Förderanträge bei innovativen Vorhaben nachzudenken. Zwar müssen für eine Förderung die gleichen Voraussetzungen erfüllt werden wie bisher, jedoch ist das ZIM-Budget für dieses und nächstes Jahr mehr als verdoppelt worden und mit nunmehr 1,5 Mrd. Euro gefüllt (ursprünglich: 0,6 Mrd. Euro).

Zusätzlich wurden die Anlaufstellen neu organisiert, mit der Absicht, einheitlichere und zügigere Beantragungs- und Abwicklungszeiten zu erreichen. Mit dieser Förderung von frühzeitig marktwirksamen ein- bis zweijährigen Projekten sollen die Unternehmen in der gegenwärtigen Situation dabei unterstützt werden, verstärkt neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zu entwickeln, um sich im globalen Wettbewerb behaupten zu können.

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Die Projekte müssen bis spätestens Ende 2011 abgeschlossen und abgerechnet sein.Das ZIM-Programm startete am 1. Juli 2008 und bietet kleinen und mittleren Unternehmen bis Ende 2013 eine verlässliche Perspektive zur Unterstützung ihrer Innovationsbemühungen. Das bisherige Programm Inno (II) lief am 31.12.2008 aus. Damit ist das ZIM das Basisprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie für die marktorientierte Technologieförderung der innovativen mittelständischen Wirtschaft in Deutschland. Die Zuwendungen aller drei Programmversionen „ZIM-KOOP“, „ZIM-NEMO“ und „ZIM-SOLO“ erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilsfinanzierung in Höhe von 30 bis zu 100 Prozent, max. 175.000 Euro (siehe Tabelle).

Unterstützung bei der Markteinführung

Aus dem ZIM werden zusätzlich innovationsunterstützende Dienstleistungen und Innovationsberatungsdienste gefördert, die von Dritten, beispielsweise Beratungsunternehmen, erbracht werden.

Auf diese Weise soll die Markterschließung bzw. -einführung entwickelter Produkte unterstützt werden. Diese Förderung wird nach der Umsetzung eines Forschung- und Entwicklungsprojektes, beispielsweise mit ZIM-SOLO, beantragt.

Zu den förderfähigen Leistungen externer Dritter gehören beispielsweise:

  • Unternehmensberatung
  • Marketing, Vertrieb
  • Marktforschung, Zertifizierung

Die Förderung erfolgt, bezogen auf die zuwendungsfähigen Kosten (höchstens 50.000 Euro), mit einem Fördersatz von 50 Prozent, also maximal 25.000 Euro. Die Zuwendung für Dienstleistungen wird zusätzlich zu der Zuwendung für das FuE-Projekt gewährt.
Zu beachten ist in jedem Fall - wie in der Regel bei allen Förderprogrammen -,

dass eine Beantragung vor Beginn der Maßnahmen erfolgt. Eine rückwirkende Förderung ist nicht möglich. Anträge können laufend gestellt werden, also auch unterjährig. Die Bearbeitungszeit der Anträge hängt von der Qualität und Umfang der Unterlagen ab. Ein Anspruch auf die Gewährung der Zuschüsse gibt es nicht.

Neben dem ZIM-Programm gibt es weiterhin Darlehensprogramme von öffentlichen Förderstellen, beispielsweise der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

 

Weitere Informationen hierzu sowie Beratung und Hilfestellung bei der Erstellung von Antragsunterlagen zu den ZIM-Programmen füllen Sie einfach unser Kontaktformular aus.

 

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